„Zwischen Erinnerung und Gegenwart.“

Trauer und Verlusterfahrungen können das innere Gleichgewicht erschüttern -
sei es durch Trennungen in Partnerschaften, tiefgreifende Lebensveränderungen oder den Tod eines geliebten Menschen oder Tierfreundes
Der Verlust eines geliebten Menschen oder gar der Verlust einer jahrelang gelebten Rolle im Leben verändert sowohl auch den inneren Raum.
Was sonst selbstverständlich war, ist plötzlich nicht mehr da und zugleich tragen wir Erinnerung weiter in uns. Trauer kann leise oder überwältigend sein, der Schmerz des Verlustes klar oder widersprüchlich.
Trauer oder Verlustzustände sind keine Zustände, die schnell überwunden werden müssen. Sie sind ein Ausdruck von Bindung, von etwas, das längere Zeit gewachsen ist und ein Stück vergangener Identität.
In meiner Begleitung darf Trauer ihren eigenen Ausdruck finden – ohne Druck, ohne Bewertung. Es geht darum, Abschied, Veränderung und die Übergangszeit zu würdigen, in einem geschützten Rahmen Schmerz auszusprechen, Sprachlosigkeit gemeinsam zu halten und gleichsam wieder einen vorsichtigen Blick mit vielleicht ersten Schritten ins weitere Leben zu wagen.
„Und dennoch -
ich Sitze hier.“
